Der Träger des Hauses - Die Oscar-Romero-Stiftung - Oldenburg

Träger des Oscar-Romero-Hauses ist die Oscar-Romero-Stiftung - Oldenburg, eine kirchliche Stiftung privaten Rechts, die im Jahre 1991 eingerichtet worden ist. Ihre Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Oldenburg anerkannt.

Gemäß dem Satzungszweck, "Erziehung und Bildung zu fördern und Stätten der Begegnung zu schaffen - insbesondere für die Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg", versteht das Kuratorium die Aufgabe der Stiftung nicht nur darin, ein Studierendenwohnheim zu unterhalten. Die Stiftung will darüber hinaus:

  • die Erinnerung an den ermordeten Erzbischof Oscar Romero wachhalten;
  • Kontakte zu und Vernetzung mit Menschen fördern, die sich für mehr Gerechtigkeit und Solidarität engagieren;
  • Begegnungen mit Christen aus dem Süden der Erde fördern;
  • ein kleines Informationszentrum in der KHG aufbauen, dessen Benutzung allen Interessierten offen steht;
  • in inhaltlichen Foren in Zusammenarbeit mit der KHG und den Bewohnern des Hauses aktuelle Fragestellungen aufgreifen und für die Entscheidung werben, die Welt aus dem Blickwinkel der Zukurzgekommenen und Armen zu betrachten.


So kommen viele Begegnungen und Kooperationen zustande. Die Stiftung hat die Tradition der Romero-Foren. Eine feste Einrichtung im November jeden Jahres ist das "Requiem wider das Vergessen". Es ist Gedenken und Erinnern an konkrete Menschen, die ihr Leben eingesetzt haben für Menschenrechte, für Landreformen, für gerechte Strukturen, für Frieden, Menschenwürde und Gewaltfreiheit. Bleibender Anlass ist die Erinnerung an das Massaker an der Jesuitenkommunität in San Salvador in der Nacht des 15./16. November 1989.