Leben im Oscar-Romero-Haus Oldenburg
Was es alles gibt - und zu welchem Preis

Das Haus liegt an der Bloherfelder Str. 24a in 26129 Oldenburg. Es ist damit sehr zentral zur Universität und Fachhochschule gelegen. Die Luftlinie beträgt ca. 500m. Der Fußweg zur UNI und FH beträgt demnach ca. 10 Minuten, der Weg mit dem Fahrrad nur einige Minuten. In direkter Nähe befindet sich eine Bushaltestelle (ca. 15 Minuten Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof).
An das Oscar-Romero-Haus schließt direkt die Katholische Hochschulgemeinde an.

Zehn Studierendenzimmer mit eigener Naßzelle...
zwischen 16m² und 21m² sowie gemeinsamer Küche und Gemeinschaftsraum stehen in unserem Haus zur Verfügung. Ein Zimmer sowie das EG sind behindertenfreundlich gebaut. Der Mietpreise richtet sich nach der Größe der Zimmer und beginnt bei 225 €.



Für alleinerziehende Studierende mit Kleinkind...
gibt es in einem eigenen Bautrakt zwei 1½-Zimmer-Appartements inkl. eigenen Naßzellen und gemeinsamer Küche. Der Mietpreis beträgt 327 €.





Die Kosten für Wasser-, Abwasser- und Stromverbrauch...
... in Höhe von 25,00 € sind im Mietpreis als Abschlag enthalten, werden aber separat ein Mal pro Semester nach Verbrauch abgerechnet.

Die festen Kosten für zum Beispiel Heizung, Schornsteinfeger, Versicherungen, Müllgebühren und Gartenpflege in Höhe von mtl. 10,00 € sind ebenfalls im Mietpreis enthalten und werden nicht separat abgerechnet.

Beachten Sie bitte, dass weiterhin 25,00 € (Kosten für Strom- und Wasser/Abwasser nach Verbrauch wie gehabt 1x pro Semester abgerechnet werden; die restlichen 10,0 €/Monat verbleiben als feste Nebenkosten für zum Beispiel Heizung, Schornsteinfeger, Versicherungen, Müllgebühren und Gartenpflege bei der Oscar-Romero-Stiftung.


Telefon-Anschluss...
ist als Anlage vorhanden, muss aber von jedem/r selbst angemeldet werden.

Alle Zimmer sind möbliert...
mit einem Bett, Schrank, Regal, Schreibtisch und Stuhl. Die Zimmer im Obergeschoss haben eine Empore mit Dachflächenfenster.

Rauchen...
ist im Oscar-Romero-Haus nicht gestattet. Dies gilt für die eigenen vier Wände wie auch für alle gemeinschaftlich genutzten Räume des Hauses. Also: Das Oscar-Romero-Haus ist ein NichtraucherInnen-Haus.


Der Raum der Stille...
ist das dritte Element des Hauses und verbindet das Oscar-Romero-Haus mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), deren Grundstück direkt anschließt. Dieser Raum ist künstlerisch ausgestaltet. In ihm befindet sich das Litzenburger Kreuz; es ist ein Korpus, den Roland Peter Litzenburger (1917 - 1987) im August 1987 als seine letzte Arbeit vollendet hat. Der Künstler Klaus Simon aus Krefeld hat aus einer vor 30 Jahren gefällten Ulme eine Altar/Ambo-Skulptur und einen Osterleuchter gestaltet. Ebenfalls hat er die Fensterdurchbrüche und eine Wand im Kapellenraum mit farbigem Holzdruck bearbeitet. Der Blick führt aus dem Raum der Stille an einer Stelle nach draußen in den Garten - in einen dort angelegten Oasenraum, in dessen Zentrum sich ein "Labyrinthstein" befindet.

Der Träger des Hauses...
ist die Oscar-Romero-Stiftung - Oldenburg, eine kirchliche Stiftung privaten Rechts, die im Jahre 1991 eingerichtet worden ist und die als gemeinnützig anerkannt ist.
Die Finanzierung des Neubaus erfolgte in 2003 und 2004 ausschließlich durch Spenden und zinslos gewährte Darlehen von 176 Privatpersonen aus dem gesamten Bundesgebiet und europäischen Ländern sowie durch kirchliche und nicht-kirchliche Institutionen, das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken und durch das Bischöflich Münstersche Offizialat in Vechta. Weitere Infos zum Träger finden Sie unter dem Menüpukt "Die Stiftung".











Welche Ziele und die Zwecke verfolgt das Oscar-Romero-Haus?

Unser Haus möchte Studierenden der Oldenburger Hochschulen die Möglichkeit zum gemeinsamen Wohnen ermöglichen und somit gemeinschaftsfördernd wirken.

Das Haus will in Anbindung an die Katholische Hochschulgemeinde zu persönlicher Bildung und zu christlichem Engagement einladen. Daher wünscht sich die Stiftung solche Menschen im Haus, die auch und gerade um der räumlichen und geistigen Nähe zur KHG willen hier wohnen möchten und die das Zusammenleben mit anderen als Bereicherung ansehen. Das Gemeinschaftsleben im ORH mitzugestalten und sich dafür einzusetzen, für einen guten Geist im Umgang einzutreten, dürfte auch im Interesse jedes/r Mitbewohnenden liegen, damit das Zusammenleben gelingt und eine gute Atmosphäre im Haus herrschen kann.

Die Stiftung verfolgt soziale Ziele. So ist die soziale Situation und die Frage der Bedürftigkeit der BewerberInnen ein wichtiges Auswahlkriterium. In diesem Zusammenhang vermieten wir auch ca. drei Plätze an ausländische Studierende. Die Stiftung leistet somit auch einen Beitrag zum interkulturellen und interreligiösen Dialog und damit einen Beitrag zu einem gegenseitigen Wertschätzen und Verstehen unter Studierenden verschiedener Herkunft, Sprache, Religion, Kultur.

Der Name des Märtyrerbischofs von San Salvador, Monsenor Oscar Arnulfo Romero, soll einladen, sich mit seiner sozialen Blickrichtung und seiner Parteinahme für die Armen auseinanderzusetzen und soll inspirieren, den christlichen Glauben mit weltweiten Horizonten in unserer Zeit und an unserem Ort zu leben.

Mit den zwei Wohnmöglichkeiten für alleinerziehende Studierende will die Stiftung einen konkreten Beitrag in Schwangerschaftskonfliktsituationen von Studentinnen leisten. Eine solche Wohnmöglichkeit wäre in Situationen von Schwangerschaft und nicht abgeschlossenem Studium eine Perspektive, die beides für die Frau ermöglichen kann: die Fortführung der Schwangerschaft und den Abschluss ihres Studiums. Nach den konfliktreichen Auseinandersetzungen bis 2002 um die Rolle der katholischen Kirche in der Schwangerschaftskonfliktberatung will die Stiftung hier ein konkretes Zeichen setzen.

Das Zusammenleben der Hausgemeinschaft ist geordnet nach den Grundsätzen christlicher Lebensauffassung. Die BewohnerInnen sind aufgerufen, dies in ihrem Verhalten zu respektieren.

Neben der Bereitschaft, pfleglich und verantwortungsbewußt mit dem eigenen Zimmer, den Einrichtungsgegenständen und den Gemeinschaftsräumen umzugehen, gehört auch die Bereitschaft, kleinere Aufgaben im Haus zu übernehmen.

Das Haus steht und arbeitet in direktem Zusammenhang mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Oldenburg.